GRUSSWORT FEBRUAR 2016


Heinz Strunk 2016, der legendäre „High Performer“, macht ernst. Er eröffnet und bespielt nicht nur eine, keine zwei, sogar mehr als drei, dumme vier, lächerliche fünf, oder öde sechs, nein, gleich SIEBEN (in Zahlen: 7) Fronten (Sieben Fronten Krieg):

1) Mit einem gigantischen BOOOOST erscheint „der goldene Handschuh“, dass Opus Magnum des literarischen Silberrücken, der radikale Tatsachenroman über Leben und Wirken des vierfachen Frauenmörders Fritz Honka im unendlich trostlosen St. Pauli der siebziger Jahre. Nominiert für den Leipziger Buchpreis, zeigt Strunk nicht nur, was eine Harke ist, sondern auch jeden einzelnen (messerscharfen) Zinken derselben, zzgl. formschönen Laubfang. Staunen erlaubt.

2) Die Intimschatulle, jetzt schon erfolgreichste Titanic-Kolumne aller Zeiten, wird bis zum Sankt Nimmerleinstag, und darüber hinaus, fortgesetzt. Eine in high-End-Sprache verfasste Referenz an literarische Tagebücher, elektrisiert Deutschland auf breitester Front, vom Hochfeuilletonisten bis zum prolligen Bouncer und Acer. Schmunzeln erlaubt

3) Extra 3. Heinz Strunk at it`s best: In der zum schreien komischen Rolle des selbst ernannten Experten ist er nun schon zwei Jahren das Sahnehäubchen des TV-Satire-Dinos. Bester Witz: „Lebensende mit drei Buchstaben? Ehe!“ Hände weg von der Fernbedienung!

4) 5) 6) Punkt vier ist gleichzeitig Punkt Fünf und Sechs. Verrückt, oder? Zu nennen wäre da zunächst die im Herbst erscheinende und seit Jahren erwartete, ganz große Werkschau von Studio Braun: Ein knallvolles Buch zum blättern, staunen, nachschlagen und schmunzeln. Titel: DREI FARBEN: BRAUN. Knapp vor der Musealisierung ziehen sie in diesem hochwertig gestalteten Schinken ihr Resümee, geben Einblick in 15 Jahre High-Definition-Performance, und überhäufen den Leser mit tonnenweise unveröffentlichtem Spitzenmaterial.

-FRAKTUS: Die nicht enden wollende Technosause, so verspricht zumindest Soundtüftler und „man behind the mask“ Bernd „Bernie“ Wand geht in die nächste Runde. „Boneman“ (Knochenmann) Torsten Bage, privat seit neuestem in curry-senf Kombinationen gekleidet, und das vor Vitalität strotzende „Tier“ der Formation, Dickie Schubert (Vorsicht: verschreibungspflichtig!) stimmen begeistert zu. O-Ton Schubert: „Lieber lange nichts als Langeweile.“ Wand pflichtet bei: „Ein rollender Stein setzt kein Moos an.“ Bage ergänzt: „Fraktus, das sind Flohmarktgefühle pur.“ Fraktus wird sich in der Saison 2016/2017 auch als DIE führende Festival-Band etablieren. Neben der Arbeit an neuen Songs gehören auch die Schreibarbeiten an einem zweiten Kinofilm zum beeindruckenden Mammutprogram, des „work in progress“ der drei unbeeindruckbaren Wundermenschen.

-Theater, Theater, der Vorhang geht auf. Auch hier planen Studio Braun Großes: Neben den beiden wohlbekannten, stets ausverkauften Produktionen am Hamburger Thalia-Theater (Tonight: Fraktus, Ein Sommernachtstraum) wird es 2017 einen Einschlag geben, von dem die Fachwelt mutmaßlich noch in Jahrzehnten sprechen wird. Das bereits jetzt extrem hoch gehandelte, noch streng geheime Projekt wird etwas leisten, was den meisten Produktionen abgeht: Den BIG BOOOST. Mehr darf zum jetzigen Zeitpunkt leider noch nicht verraten werden (Konventionalstrafe in mehrstelliger Höhe).

7) Die Strunksche Wundertüte, den sogenannten neverending process, bedeutet: Songs (Album Hysterie & Praxis), Lyrik (Arbeitstitel: Die gläserne MILF) und Kurzprosa (AT: Das Teemännchen) Veröffentlicht wird, wenns fertig ist. Dazu sind bereits 1,5 Romane in der Pipeline. Undundundoderoderoder. Planungssicherheit weit bis ins nächste Jahrzehnt. Privatleben: KEINES. Sonstige Interessen: Alkohol, Glücksspiel, TV. (Wie Lemmy, Bruder im Geiste, Gott hab ihn selig)

 

Immer im Dienst der guten Sache. Hoffentlich macht die Pumpe mit.

Ihr und euer stummer Diener HS